Verschiedene Zitate und Aussagen zur aktuellen Erdölsituation

 
- Greenpeace, 10.5.07
"Dicke Post für die Erdölvereinigung: Greenpeace reicht heute bei der Lauterkeitskommission Beschwerde gegen die Werbekampagne «Heizen mit Öl: Für mehr Klimaschutz» ein. Denn das Verbrennen fossiler Energieträger ist die Hauptursache für die Klimaerwärmung. Umso zynischer ist der Versuch der Öllobby, den Klimaschutz für ihre Zwecke einzuspannen."
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- Handelszeitung, 28.6.05
Original-Artikel
"Erdöl: Mehr Öl lässt sich nicht fördern. Sein Preis erreicht Rekordwerte. Die Situation werde sich kaum entspannen, sagen kritische Erdölexperten. Denn: Das Fördermaximum sei näher, als die Branche wahrhaben will."

 

- Spiegel online, 23.6.05
Original-Artikel
"Der Chef des weltgrößten Ölkonzerns Exxon Mobil Lee Raymond, hatte im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters vor wenigen Tagen gesagt: 'Wir können nur spekulieren, wo dieser Kreislauf enden wird. Ich glaube aber, wir brauchen ein paar Jahre, bis wir wissen, wohin das führt.'"

 

- Heizoelbern.ch, Rubrik 'Aktuell', 14.6.05
"Der globale Förderhöhepunkt rücke immer näher, und dieser dürfte bereits Ende des Jahrzehnts erreicht werden, wobei dies bei den Nicht-OPEC Staaten schon der Fall zu sein scheint. Jeweils zum Jahresende dürfte der Ölpreis 58 Dollar 2005 und 65 Dollar betragen."

 

- Russlandonline.ru, 1.6.05
Original-Artikel
"Der Exportzoll für russisches Erdöl wird ab 1. Juni auf das Rekordniveau von 136,2 US-Dollar je Tonne heraufgesetzt."
und
"Der ab 1. April festgesetzte Erdölexportzoll betrug 102,6 US-Dollar je Tonne."

 

- Russische Nachrichtenagentur Nowosti, 26.5.05
Original-Artikel
Kasachstan hat die Absicht, die Pipeline Baku-Tiflis-Ceyhan mit seinem Erdöl aufzufüllen.
"'Wir nehmen an, dass Kasachstan bis zu 30 Millionen Tonnen Erdöl in dieser Richtung verladen wird, und halten das für eine der ernsthaften wirtschaftlichen Möglichkeiten für unsere Entwicklung', erklärt der Premierminister Kasachstans, Daniel Achmetow."
und
"Für die Auffüllung der Rohrleitung mit technischem Erdöl in einem Umfang von 10 Millionen Barrel sind nach vorläufigen Berechnungen etwa 400 Millionen US-Dollar erforderlich, und das ganze Projekt zum Bau der Rohrleitung, das 2001 begann, kostet etwa 4 Milliarden US-Dollar. Die projektierte Durchlasskapazität des 1050-mm-Rohres beträgt 50 Millionen Tonnen Erdöl im Jahr oder 1 Million Barrel täglich."

 

- presseportal.ch, 20.5.05.
Original-Artikel
Sieht so unsere zukünftige Erdölversorgung aus?: Für 50 Fass Ölförderung pro Tag werden in Alberta, Kanada, je ca. 1000 m tiefe Löcher geboht.
"Silver Star Energy, Inc. meldete heute die Anbringung eines Bohrgerüstes und den Beginn der Fertigstellung und Testung der Quelle "13-22" in Joarcam, Alberta, Kanada."
und
"Der geplante Vorstoß der Quelle "13-22" auf die Viking-Formation war erfolgreich. Die Bohrung erfolgte planmäßig bis zu einer Tiefe von 1.020 Metern, die anschließende Verschalung beruhte auf günstigen Ergebnissen der elektronischen Daten. Die neue Quelle ist ein Offset des Produzenten "4-22" (produziert 33-40 Barrel pro Tag seit Januar 2005) und befindet sich im Verlauf der Quelle "13-27" (44-50 Barrel pro Tag), die seit dem 1. März 2005 befördert wird; Silver Star hat seinen Anteil an den Produktionseinnahmen bereits erhalten."

 

- Russlandonline.ru, 13.5.05.
Original-Artikel
"Juri Trutnew, Minister der Russischen Föderation für Naturressourcen, sagte: Im Ergebnis fehlen uns immer mehr Erdöl- und Erdgasvorkommen von hoher Qualität und dieser Mangel könnte bereits 2015 zur Erschöpfung der rentablen Ölvorräte führen."
und
"Die effektivste Richtung zur Auffüllung der Vorräte an Erdöl und Erdgas sei zweifellos das Schelf der Russischen Föderation, auf dem bedeutende Erdöl- und Erdgasvorräte konzentriert seien. Aber die Zahl der entdeckten Lagerstätten sei recht gering."

 

- de.rian.ru / Novosti Russian News & Information Agency, 12.5.05.
Original-Artikel
"Russland ist auf die Erschliessung der Öl- und Gasfelder in den nördlichen Gewässern mit niedriger Investitionsattraktivität angewiesen. In Ost- und Westsibirien sind bereits 75 Prozent aller Vorkommen erkundet, die zur Hälfte abgebaut sind. Bis 2030 werden Öl und Gas die wichtigsten Energieträger bleiben. Die Felder auf dem Festlandsockel sind nur wenig erforscht. Bislang wurden einige wenige grosse Vorkommen entdeckt, darunter Stockmann, Russakowskoje, Leningradskoje und Sachalinskoje."

 

- NZZ-online, 29.4.05.
Original-Artikel
"Die meisten Regierungen und internationalen Organisationen geben sich zurückhaltend - wohl im Bestreben, keine Panik auszulösen."
und
"Als das US-Wertschriftenhaus Goldman Sachs im März eine Studie veröffentlichte, welche die Möglichkeit eines «Super-Spike»-Szenarios erörterte, das den Erdölpreis in Zukunft auf 105 $ je Fass treiben könnte, behaupteten nicht nur Energiehändler, Goldman Sachs habe sich von der Studie bloss eine gewinnträchtige Schockwirkung versprochen. Weniger beachtet wurde dabei eine andere Vorhersage von Goldman Sachs, wonach der Durchschnittspreis für Erdöl im laufenden Jahr 55 $ pro Fass erreichen könnte."

 

- NZZ-online, 27.4.05. (Nach Beschluss des langfristigen Förderungsplans von Saudi Arabien)
Original-Artikel
"Amerikanische Hoffnungen auf eine Zusage Saudi Arabiens zu einer unmittelbaren Erhöhung seiner Rohölproduktion gingen dabei jedoch nicht in Erfüllung."
und
"Saudiarabien hat in den letzten Jahren seine Erdölhahnen weit aufgedreht und fördert derzeit etwa 9,5 Millionen Barrel pro Tag. Bei einer Tageskapazität von rund 11 Millionen Barrel ist der Spielraum für eine weitere Produktionssteigerung längst nicht mehr so gross wie früher, was die Sorge um die langfristige Deckung der steigenden Weltnachfrage verstärkt. Der saudische Plan sieht nun vor, die Förderkapazität mit hohen Investitionen bis 2010 auf 12,5 Millionen und im nächsten Jahrzehnt auf 15 Millionen Barrel pro Tag auszuweiten."

 

- Heizoelbern.ch, Rubrik 'Aktuell', 22. April 2005:
"Vom Verhalten der grössten Ölverbraucherin, den USA, spricht man besser nicht - dort wird bekanntermassen ebenfalls Öl verbraucht, als hätte es unendliche Mengen davon. Diesem ungemütlichen Umstand steht eine limitierte weltweite Gesamtfördermenge gegenüber, die nicht kurzfristig dem wachsenden Bedarf angepasst werden kann, bzw. die möglicherweise ihre überhaupt mögliche Produktionsspitze erreicht hat."

 

Spiegel-online, Wirtschaft, 7. April 2005
"Angesichts explodierender Ölpreise bringt die EU drastische Gegenmassnahmen ins Spiel.
Energiekommissar Andris Piebalgs hat sich für ein europaweites Tempolimit von 90 Stundenkilometern ausgesprochen."

 

- Jeff Rubin, Canadian Imperial Bank of Commerce, April 2005
"Die ersten beiden Ölschocks waren vorübergehend, politische Erwägungen veranlassten die Ölproduzenten zu demonstrieren, wer wirklich Eigentümer der Vorräte ist; zeitweilig wurde einfach das Angebot verknappt. Dieses Mal allerdings gibt es keinen zusätzlichen Ölhahn den ein uns wohlgesonnener Mullah oder Scheich noch aufdrehen könnte."

 

- Heizoelbern.ch, Rubrik 'Aktuell', 29. März 2005
"...die USA verbrauchen schlicht und ergreifend einfach mehr Mineralölprodukte als derzeit produziert werden können,..."
und
"Ausser Saudi Arabien fördern beinahe alle erdölproduzierenden Staaten an ihren Limiten, ein Ausbau ist kurzfristig ausgeschlossen, die Kapazitäten sind ausgeschöpft."

 

VWD-Group, Finanz und Business, 16. März 2005
"US-Präsident Georg W. Bush hat angekündigt, dass die weiter anziehenden Energiepreise Thema bei den kommenden Gesprächen der sieben führenden Industrieländer unter Einschluss Russlands (G-8) sein werden."
und
"Ich bin besorgt über die Nachfrage von Ländern wie China nach Öl und Energie im Allgemeinen - schnell wachsende Länder, die einen hohen Verbrauch von Rohmaterialien und natürlichen Ressourcen haben", sagte der US-Präsident.

 

-

Energiekrise.de, Rubrik 'News'
"Die Summe der Indizien der vergangenen Wochen deutet darauf hin, dass die Ölversorgungslage sich immer stärker zuspitzt und wir bereits sehr nahe dem weltweiten Fördermaximum sind. Man sollte nicht überrascht sein, wenn wir heuer noch einige Überraschungen erleben!"

 

 

 
Jenni Energietechnik AG