TSCHERNOBYL - NAHAUFNAHME
... ein aufrüttelndes Buch, das
sich alle zu Gemüte führen sollten.
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Igor Kostin wurde 1936 in Moldawien geboren. Krieg
und Besatzung prägten seine Kindheit. Nach seinem Militärdienst
arbeitete er zehn Jahre als leitender Ingenieur in einem
Unternehmen. 1972 beendete Kostin seine Karriere, um Fotograf zu
werden, hatte sein eigenes Fernsehprogramm über Fotografie und
arbeitete als Reporter für die Nachrichtenagentur Nowosti in der
Ukraine.
Als Fotograf, der die ersten Bilder der Reaktorkatastrophe von
Tschernobyl schoss und ihre Folgen über 20 Jahre dokumentierte,
wurde Kostin zur Legende. |
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Eine gefährliche Aktion, Juni 1986.
Igor Kostin, dessen Schatten rechts vorne zu sehen ist,
fotografiert die Trümmer des explodierten Reaktors vom Dach
des Nachbarblocks aus, der mit radioaktivem Schutt übersät
ist. |
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Menschen als Roboter.
Weil technische Hilfsmittel versagt haben, wird das Dach des
Nachbargebäudes völlig archaisch von radioaktivem Material
befreit. Die als Roboter eingesetzten Menschen (man nannte
sie auch Liquidatoren) hatten die
Anweisung beim herunter werfen des Materials nicht in den
glühenden Kern des Reaktors zu schauen. |
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Kostins Bilder sind berühmt geworden. In diesem Buch erzählt der
wichtigste Augenzeuge zum ersten Mal die Geschichten, die hinter Ihnen
stehen. In einer Zeit, die die Folgen von Tschernobyl kleinredet und
einer "friedlichen Nutzung der Atomenergie" wieder positive Seiten
abgewinnt, sind Kostins Nahaufnahmen der unbekannten Opfer und Helden
der Katastrophe ein unschätzbares Dokument.
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Sie finden dieses Buch in jeder guten
Buchhandlung für CH 43.70
Verlag: Antje Kunstmann GmbH, München 2006
www.kunstmann.de
ISBN-10: 3-88897-435-6
ISBN-13: 978-3-88897-435-9
Originalausgabe: Tschernobyl. Confessions d'un reporter /
Éditions les Arènes, Paris 2006 |
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