Um was es im Irak wirklich geht

   Um was es in China geht

Die Befürchtungen des Karikaturisten Orlando beginnen sich zu bewahrheiten. Aktuelle Artikel hier
Ölvorrat der USA fast Null

Quelle: Der Bund, 18. Januar 2003, Orlando. Publiziert kurz vor Irak-Krieg.

 
 
China verbraucht immer mehr Erdöl

Quelle: ©Chappatte, http://www.globecartoon.com

Chronologie des Irakkriegs: Massenvernichtungswaffen oder Erdöl?

Erdölstatistiken sprechen
eine immer deutlichere Sprache!

Neue Broschüre "Unserer Wirtschaft geht das Benzin aus!"

Zitate zur Erdölsituation

 

Der EU-Energiegipfel mit Putin vom Oktober 06 spricht Bände

China saugt die Rohstoffe von Afrika aus

EU-Energiegipfel mit Putin
Karikatur: Orlando Eisenmann
China saugt die Rohstoffe von Afrika aus
Karikatur: Orlando Eisenmann

Die USA mit 4,5 % der Weltbevölkerung und 25 % Energieverbrauch (Öl 25,6 %, Gas 26 %, Kohle 24,6 %) sind demzufolge auch zu 25 % am von Menschen verursachten Massenvernichtungsmittel Treibhauseffekt schuldig.

Weltölförderung ohne OPEC und Russland

Die Erdölförderung der Nicht-OPEC-Staaten und ohne ehemalige Sowjetunion machen etwa 50 % der Welt-Erdölförderung aus.  Die meisten dieser Staaten (Jahrzahlen neben Ländernamen stehen für das jeweilige überschreiten des Fördermaximums. Staaten wie Yemen, usw. stehen noch vor einem Maximum.) befinden sich im Decklin, d.h. ihre Erdölförderung wird in Zukunft nur noch sinken und könnte nur noch kurzfristig mit grösstem Aufwand vorübergehend gesteigert werden.

Produktion und Prognosen Erdölförderung der USA bis 2010

Öl der USA

Quelle: Texas Railroad Commission US Energy Information Administration

Trotz grösstem Aufwand und mit immer besseren Fördermethoden befindet sich die USA seit Jahren im Decklin. Sie müssen bereits mehr als die Hälfte ihres Öls einkaufen.

Grossbritannien (links) & Norwegen (rechts) - 
Förderraten und Prognose abgeschätzt in Bezug auf den Produktionszustand der einzelnen Felder

Öl von Grossbritannien Öl von Norwegen

In Grossbritannien und Norwegen (je etwa 4 % der Weltölförderung) hat sich ein ganz dramatischer Einbruch der Förderung angebahnt.

Alternativen?

Einige Volkswirtschaften beginnen bereits auf die reichlich vorhandene  Kohle auszuweichen. 2000 und 2001 hat die weltweite Kohleförderung um 5 %, in der Volksrepublik China (zweitgrösster Kohleförderer) sogar um 10 % zugenommen. Dies wird die CO2-Problematik zusätzlich verschärfen.
Ebenso wenig ist das Ausweichen auf Kernenergie eine zukunftsträchtige Alternative. Kernenergie deckt zurzeit nur 7 % des Weltenergieverbrauchs ab. Die Reserven an Uran sind genauso begrenzt wie die des Erdöls. Die Risiken und Folgeprobleme mit der dauerhaften, sicheren Verwahrung der radioaktiven Abfälle stehen in keinem Verhältnis zum kurzfristige Nutzen.

Einzige zukunftsträchtige Alternativen sind Sonnenenergie und andere Erneuerbare Energiequellen. Weiter müssen wir lernen mit Energie und Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen.