Die USA mit 4,5 % der Weltbevölkerung und 25 % Energieverbrauch (Öl
25,6 %, Gas 26 %, Kohle 24,6 %) sind demzufolge auch zu 25 % am von
Menschen verursachten Massenvernichtungsmittel Treibhauseffekt schuldig.

Die Erdölförderung der Nicht-OPEC-Staaten und ohne ehemalige
Sowjetunion machen etwa 50 % der Welt-Erdölförderung aus. Die
meisten dieser Staaten (Jahrzahlen neben Ländernamen stehen für das
jeweilige überschreiten des Fördermaximums. Staaten wie Yemen, usw.
stehen noch vor einem Maximum.) befinden sich im Decklin, d.h. ihre
Erdölförderung wird in Zukunft nur noch sinken und könnte nur noch
kurzfristig mit grösstem Aufwand vorübergehend gesteigert werden.
Produktion und Prognosen Erdölförderung der USA bis 2010

Quelle: Texas Railroad Commission US Energy Information
Administration
Trotz grösstem Aufwand und mit immer besseren Fördermethoden befindet
sich die USA seit Jahren im Decklin. Sie müssen bereits mehr als die
Hälfte ihres Öls einkaufen.
Grossbritannien (links) & Norwegen (rechts) -
Förderraten und Prognose
abgeschätzt in Bezug auf den Produktionszustand der einzelnen Felder

In Grossbritannien und Norwegen (je etwa 4 % der Weltölförderung)
hat sich ein ganz dramatischer Einbruch der Förderung angebahnt.
Alternativen?
Einige Volkswirtschaften beginnen bereits auf die reichlich
vorhandene Kohle auszuweichen. 2000 und 2001 hat die
weltweite Kohleförderung um 5 %, in der Volksrepublik China (zweitgrösster
Kohleförderer) sogar um 10 % zugenommen. Dies wird die CO2-Problematik
zusätzlich verschärfen.
Ebenso wenig ist das Ausweichen auf Kernenergie eine
zukunftsträchtige Alternative. Kernenergie deckt zurzeit nur 7 % des
Weltenergieverbrauchs ab. Die Reserven an Uran sind genauso begrenzt wie
die des Erdöls. Die Risiken und Folgeprobleme mit der dauerhaften,
sicheren Verwahrung der radioaktiven Abfälle stehen in keinem
Verhältnis zum kurzfristige Nutzen.
Einzige zukunftsträchtige Alternativen sind Sonnenenergie und
andere Erneuerbare Energiequellen. Weiter müssen wir lernen mit
Energie und Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen.